Dec
01
2011
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Manchmal hat man Glück und findet in den Weiten des Internets jemanden, der einem die Recherchearbeit abnimmt. Die folgende Stelle hätte ich so schnell nicht gefunden, sie untermauert aber meine Behauptung, dass Einsicht in Magie und deren Nutzung nicht erstrebenswert ist. Die Menschheit hat für sich Mechanismen entwickelt, die uns helfen, Magie zu vermeiden. Und die Argumentation in der Medizin, bzw. dem Datenschutz sind ähnlich: [...] kürzlich las ich in einem Fachbuch über „Arbeitnehmerdatenschutz“[1] folgenden Absatz in einem Kapitel über Genomanalyse: [1] Peter Gola & Georg Wronka „Handbuch zum Arbeitnehmerdatenschutz“, 5. neu überarbeitete und erweiterte Auflage 2010 Wir bräuchten einen Magieschutzbeauftragten, der die Bevölkerung vor Spökenkieks beschützt. Am Besten aus der CDU oder überhaupt einen Bischof oder Inquisi... hmm, nein... Vielleicht sind wir ja dann doch alle so vernünftig uns weiterhin nur mit greifbaren, aber dennoch mystischen Dingen wie z.B. der Finanzindustrie zu beschäftigen. Es ist doch wesentlich befriedigender einen Finanzjongleur zu foltern und zu tauchen, als eine Hexe. Der leugnet seine Schuld ja noch nicht einmal, der weiss nur, dass wir keinen Bock auf systematische Verfolgung haben, weil wir müde, satt und faul geworden sind, ach ich schweife schon wieder ab... Aber wieso muss man die Leute eigentlich beschützen? Der Volksmund behauptet, dass nur die Harten in den Garten kommen, bei dem es sich um recht unwirtliches Gelände zu handeln scheint. Was mit dem weichen Rest der Menschheit passiert, läßt der Spruch zwar offen, aber möglicherweise ist es schlimmer als der Garten. [und du denkst wirklich, dass das jetzt ir-gend-je-mand versteht?] In unserer Nachbarschaft spielen viele Kinder. Man kann sie aufgrund des Sprachgebrauchs relativ schnell in die "Deutschen" und die "Türken" einteilen. Ist leider so. Die mischen sich nur selten. Die "Deutschen" spielen von den Eltern getaktete 2 Stunden in Sichtweite im Hof und bei Aua, Hunger, Nass, Kalt oder Langweilig gehen sie rein in die gute Stube. Die machen sich nicht verrückt mit Beschützen und so. Zumindest sieht es so aus. Ich selber habe jeden Tag Angst um meine Kinder und würde sie am liebsten niemals auf diese Welt loslassen, die voller Gefahren ist. Vor Magie und Geistern müssen die meisten Menschen nicht beschützt werden, das hat die Natur schon so eingerichtet. Nichts über die Zusammenhänge von Magie zu wissen bzw. sie nicht als solche zu erkennen, ist ein immenser Vorteil, wenn man durch die Strassen dieser Welt wandelt. Unsere Aufgabe als Hexen ist es, dafür zu sorgen, dass es so bleibt. Wir dürfen die Magie verwalten, aber wir dürfen nicht damit spielen oder sie anderen auf die Nase binden. Wir sollten sie einfach in ihrem Glauben belassen. Sie denken, dass eine Gottheit sie vor Schaden bewahrt bzw. schon weiss, wieso es jetzt schadet. Die Geschichte von Hiob[1] sagt ja schon viel aus über Menschen. Sie aufzuklären wäre nicht ... sehr nett von uns. Wir müssen dieses Recht auf Nichtwissen achten und die Menschheit beschützen. Nicht mehr, nicht weniger.
[1] "This is the worst story ever!" (Kyle, nachdem ihm seine Eltern erzählt haben, wie tapfer bzw. ignorant Hiob die Strafen seines Gottes akzeptiert hat. Wieder mal die Rubrik: They-actually-believe-that!)
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