May
27
2010
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Was bisher geschah: ich... bin bei Manowar ohne Ohrenschützer auf der Bühne gestanden bin mit Skyclad im Pub gesessen habe mich bei Jethro Tull gelangweilt habe mit Naglfar philosophiert habe mir den Fuss beim Pogen auf einem Misfits-Konzert gebrochen und es nicht gemerkt habe dem Drummer von Dimmu Borgir im Elmstreet geholfen, den Ausgang vom Klo zu finden bin mit Monster Magnet high gewesen hatte mit den jungen Summoning in Wien den Proberaum geteilt habe von den alten Summoning auf die Zwölf bekommen habe dem Manager von Borknagar zugesehen, wie er sich beiläufig auf dem Pissoir pierct musste mit dam Bassisten von Cannibal Corpse über Haarausfall diskutieren habe mich nicht getraut, Campino im Tor3 anzusprechen, weil ich ihn nicht stören wollte wurde von Cradle of Filth mit roter Farbe bespuckt und habe die Jacke bis heute nicht gereinigt habe festgestellt dass nur Studioaufnahmen noch langweiliger sind als ein Videodreh habe Onkelz-Shirts getragen, als man dafür noch angeprollt wurde habe aus Mangel an Geld mein letztes Gras gegen die signierte CD bei den Quireboys getauscht (was die dann gleich weiter an Fans verteilt haben, die Säcke.) war auf dem legendären Konzert der Abstürzenden Brieftauben in der Zeche (1992?) habe die Sänger von Sepultura verwechselt und schnell gemerkt, dass ich kein Wort Portugiesisch kann bin zur Seite gesprungen, als sich der Sänger von Amorphis vom 3 Meter hochen Boxenturm auf mich stürzte (ich bin doch nicht bekloppt...) habe dem hypernervösen Bassist der damals gänzlich unbekannten Nickleback geholfen, seinen nagelneuen Funkempfänger zusammenzubauen und ... bin ich froh, dass das vorbei ist! Jetzt bin ich fünf Jahre aus der Szene raus. Es war schön, aber es hat gereicht. Und warum sollten dann die Hell's Angels und die Bandidos nicht ebenfalls Frieden suchen? Die sind ja auch älter geworden. Und es gibt doch wenig anrührendere Bilder als so ein zotteliger Kuttenträger mit einem kleinen Baby im Arm. "Stripes on a tiger don't wash away"? Maybe I am not made of steel but clay... Ach ja: Und einmal habe ich versehentlich Reinhard Mey backstage belästigt (das war wirklich peinlich ...)
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